DoorLine Key

Sicherheitshinweise für Integrationen

Die Integrationen öffnen das Gerät für Zugriffe aus dem Netzwerk. Weil die DoorLine Key einen Türöffner ansteuert, wiegen diese Zugriffe schwerer als bei einem reinen Melde- oder Kamerageräte. Die folgenden Hinweise beachten.

  • Keinen Zugriff aus dem Internet einrichten. Die Weboberfläche und die Geräte-API nicht per Portweiterleitung aus dem Internet erreichbar machen. Für den Zugriff von unterwegs eine VPN-Verbindung in das Heimnetz verwenden (zum Beispiel WireGuard der FRITZ!Box).

  • Verschlüsselten Zugriff (HTTPS) verwenden. Für Konfiguration und API-Aufrufe den HTTPS-Zugriff nutzen und bei Bedarf die Einstellung „Webinterface" auf reines HTTPS umstellen (siehe Kapitel „4. Konfiguration"). Vorher sicherstellen, dass alle angebundenen Drittsysteme mit HTTPS und dem geräteeigenen Zertifikat umgehen können.

  • Passwörter getrennt halten. Konfigurations-Passwort (Weboberfläche und API), Backup-Passwort (Konfigurationsdatei) und die Zutrittscodes der Benutzer sind verschiedene Zugangsdaten. Für jedes ein eigenes, sicheres Passwort verwenden.

  • Bedenken, dass die API die Tür öffnet. Wer das Passwort kennt und Zugang zum Heimnetz hat, kann über die Geräte-API die Relais schalten. Das Konfigurations-Passwort deshalb nicht in Automationen ablegen, die für andere einsehbar sind, und nicht in unverschlüsselten Adressen weitergeben.

  • Nur vertrauenswürdige Geräte ins selbe Netz. Steht die Key in einem Netz mit Geräten unbekannter Herkunft, das Gerät in ein eigenes Netzsegment legen und den Zugriff darauf beschränken.

  • Beim Einsatz der externen Code-Auswertung den Schutz gegen systematisches Durchprobieren im auswertenden System vorsehen — die geräteseitige Sperre greift dann nicht (siehe „Externe Code-Auswertung").

  • Zutrittscodes nicht in Drittsysteme übernehmen. Auf dem Gerät sind Codes nur als Hash gespeichert und nicht auslesbar. Werden dieselben Codes zusätzlich im Klartext in einem Smart-Home-System hinterlegt, entfällt dieser Schutz. Besser je Benutzer eine eigene Webhook-Adresse verwenden, damit das Drittsystem den Zutritt zuordnen kann, ohne den Code zu kennen.

  • Protokoll vertraulich behandeln. Das exportierte Protokoll macht nachvollziehbar, wann welche Person Zutritt hatte (siehe Kapitel „5. Betrieb und Wartung").