Neben den lokal hinterlegten Benutzern kann die DoorLine Key Zutrittscodes an ein anderes System zur Auswertung übergeben. Damit lassen sich Codes im Smart Home verwalten — zum Beispiel Einmalcodes, Codes aus einer Buchungssoftware oder Codes mit Regeln, die über Zeitprofile und Zeiträume hinausgehen.
Funktionsweise
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Ein Code wird am Tastenfeld eingegeben und mit der Bestätigungstaste abgeschlossen.
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Das Gerät prüft zuerst die lokale Benutzerliste. Bei einem Treffer wird der Code wie gewohnt lokal ausgewertet und die hinterlegten Aktionen werden ausgeführt.
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Nur wenn kein lokaler Benutzer passt, gibt das Gerät die Eingabe als Ereignis über die Geräte-API an den externen Auswerter weiter.
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Der externe Auswerter entscheidet und löst seinerseits die gewünschte Aktion aus — zum Beispiel das Schalten eines Relais über die Geräte-API.
Die lokale Benutzerverwaltung bleibt also aktiv. Beide Wege lassen sich nebeneinander betreiben.
Einrichtung
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In der Weboberfläche „Einstellungen → System → Tastatur" öffnen.
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„Externe Code-Auswertung (Geräte-API)" auf „Ein" setzen.
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Am Seitenende „Speichern" auswählen.
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Im auswertenden System eine WebSocket-Verbindung zum Gerät aufbauen und auf die Keypad-Ereignisse reagieren (siehe „REST- und WebSocket-API").
Verhalten weitergereichter Eingaben
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Merkmal |
Verhalten |
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Fehlversuchszähler |
wird nicht erhöht |
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Sperre nach 5 Fehleingaben |
greift nicht |
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Akustische Rückmeldung durch das Gerät |
erfolgt nicht |
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Rückmeldung an die Person vor der Tür |
übernimmt der externe Auswerter |
Für weitergereichte Codes entfällt der geräteseitige Schutz gegen systematisches Durchprobieren. Das auswertende System muss diesen Schutz übernehmen — zum Beispiel durch eine eigene Zählung der Fehlversuche und eine zeitweise Sperre. Ohne solche Maßnahmen lässt sich ein Code unbegrenzt oft erraten.
Der externe Auswerter ist nur über das Netzwerk erreichbar. Bei einem WLAN-Ausfall werden keine Eingaben weitergereicht; ausschließlich extern verwaltete Codes gewähren dann keinen Zutritt. Für einen netzunabhängigen Zutritt mindestens einen lokalen Benutzer mit der Berechtigung „Immer" und einer Relais-Aktion anlegen (siehe Kapitel „4. Konfiguration").
Abgrenzung zu den HTTP-Aktionen
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HTTP-Aktionen (Webhooks) |
Externe Code-Auswertung |
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Der Code ist lokal hinterlegt. |
Der Code ist dem Gerät unbekannt. |
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Das Gerät entscheidet über den Zutritt und meldet ihn nur weiter. |
Das Drittsystem entscheidet über den Zutritt. |
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Fehlversuchszähler und Sperre greifen. |
Fehlversuchszähler und Sperre greifen nicht. |
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Das Gerät quittiert akustisch. |
Die Rückmeldung übernimmt das Drittsystem. |